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Multaq® (Dronedaron) - Indikationseinschränkung und neue Kontraindikationen
Am 22. Juli 2011 eröffnete Swissmedic ein Überprüfungsverfahren, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis des Präparats Multaq aufgrund hepatischer, pulmonaler und kardiovaskulärer Risiken neu zu evaluieren. Dieses ist jetzt abgeschlossen. Die angepasste Fach- und Patienteninformation wird nächstens veröffentlicht. Die wesentlichen Änderungen zur sicheren Anwendung von Multaq sind hier zusammengefasst: - Neue Kontraindikationen: permanentes Vorhofflimmern, Herzinsuffizienz aller Grade, linksventrikuläre systolische Dysfunktion, Leber- oder Lungentoxizität unter Amiodaron-Behandlung, interstitielle Pneumopathie. - Engmaschige und regelmässige Überwachung der Herzfunktion sowie in Bezug auf hepatische und pulmonale Toxizität während der Behandlung; angemessene Antikoagulation gemäss klinischen Leitlinien zur Behandlung des Vorhofflimmerns mit engmaschiger Überwachung der INR nach Beginn mit Multaq, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und entsprechende Dosisanpassungen beachten (insbesondere von Digoxin und Antikoagulantien). Die Fachleute wurden mehrmals über die Risiken und die notwendigen Vorsichtsmassnahmen orientiert (Rundschreiben der Firma - Healthcare Professional Communication - im Januar und Juli 2011, FMH Mailing im Juli 2011, Informationen auf der Swissmedic Webseite). Die Zulassungsinhaberin wird demnächst in der Schweizerische Ärztezeitung und im pharmaJournal eine Mitteilung mit den wichtigsten Sicherheitsmassnahmen und den wesentlichen Anpassungen der Arzneimittelinformation veröffentlichen. Quelle: Schweizerisches Heilmittelinstitut (Swissmedic) - 10.02.2012 KommentareEinen Kommentar hinzufügen
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