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Grippe bleibt weit verbreitet (31.01.2018)

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BERN - Mit 369 Grippe-Verdachtsfälle pro 100'000 Einwohner zeigen, wurde der epidemiologische Grenzwert in der 4. Kalenderwoche wieder deutlich überschritten. Diese Informationen stammen aus den Angaben, die auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) veröffentlicht wurden. Die Epidemie Grippe nimmt noch einmal zu.

Im Vergleich mit der vergangenen Woche, in der  303 Fälle auftraten, ist die Anzahl der Grippepatienten gestiegen. In der Schweiz richtet sich der epidemiologische Grenzwert der Grippe nach 68 Influenzavirus-Verdachtsfällen pro 100'000 Einwohner und Saison 2017/2018. Diese Ergebnisse aus 369 Arztterminen pro 100'000 Einwohner innerhalb der 4en Kalenderwoche 2018 stammen von der Sentinella-Grippe-Überwachung.

Tessin

Die Sentinella-Grippe-Überwachung unterteilt die Schweiz in 6 geographische Regionen: 1 (GE/NE/VD/VS), 2 (BE/FR/JU). 3 (AG, BL, BS, SO)\, 4 (LU, NW, OW, SZ, UR, ZG), 5 (AI, AR, GL, SG, SH, TG, ZH) und 6 (GR, TI). Die am meisten betroffene Region mit 669 Fällen ist die Region Süden.

Säuglinge und Kleinkinder

Die Sentinella-Grippe-Überwachung unterscheidet ebenso 5 Altersgruppen, Menschen zwischen 0 und 4 Jahren (Säuglinge und Kleinkinder), zwischen 5 und 14 Jahren (Kinder und junge Teenager), zwischen 15 und 29 Jahren (Jugendliche und junge Erwachsene), zwischen 30 und 64 Jahren (Erwachsene) sowie Personen, die 65 Jahre alt oder älter sind (Senioren). Die am meisten betroffene Altersgruppe mit 708 Fällen sind die Säuglinge und Kleinkinder und die am wenigsten betroffene Altersgruppe mit 192 Fällen sind die Senioren.

Internationale Situation

In Europa wurde in den vergangenen Wochen in den meisten Ländern eine mittelhohe Aktivität der grippeähnlichen Erkrankungen registriert. In einigen Ländern Europas steigt die Aktivität weiterhin, andere haben den Höhepunkt der Epidemie bereits überschritten. In Teilen Asiens, in Nordamerika und Nordafrika wurde eine erhöhte oder steigende Aktivität festgestellt.


Quellen: 01.02.2018 - Bundesamt für Gesundheit. Von Xavier Gruffat, Apotheker







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