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JETZT Petition unterschreiben: "Stärkung der Grundversorgung"

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BERN - Die Schweizer Apothekerinnen und Apotheker wehren sich mit einer Petition gegen geplante Sparmassnahmen im Gesundheitswesen. Denn mit dem Abbau treffe der Bundesrat die verletzlichste Patientengruppe: Die Patientinnen und Patienten.

JETZT unterschreiben: 
www.gut-umsorgt.ch

Statt den Rotstift bei den Apotheken, den Hausärzten und der Pflege anzusetzen, sollte der Bundesrat die medizinische Grundversorgung stärken.

Denn Apotheken, Hausärzte und Pflegepersonal garantieren die "wohnortnahe medizinische Versorgung der gesamten Bevölkerung" und leisten mit Preissenkungen bei Medikamenten schon heute einen grossen Beitrag zu den Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen.

Kritik an bundesrätlichen Plänen

Der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse stört sich namentlich an der geplanten Reduktion des Vertriebsanteils, also am Betrag, den Apotheken, Ärzte und Spitäler für ihre logistischen Leistungen erhalten. Damit will der Bundesrat in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung jährlich rund 50 Millionen Franken sparen.

Weitere Abbaumassnahmen seien für dieses Jahr geplant, schreibt pharmaSuisse weiter. Dies, obwohl in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Massnahmen umgesetzt und mehrere Hundert Millionen Franken eingespart worden seien. Dazu komme, dass gerade einmal 4,2 Prozent der Krankenkassenprämien auf Apotheken entfielen.

"Apotheken sparen Kosten"

Der Bundesrat aber ignoriere die Tatsache, dass Apotheken eigentlich die kostensparenden Akteure im Gesundheitswesen seien. Denn durch ihre Rolle als Erstversorger reduzierten sie die Kosten um bis zu 41 Prozent und entlasteten die anderen Leistungserbringer.

Im Rahmen von Therapien sorgen Apotheker für die richtige Medikation und tragen zu einer hohen Wirksamkeit und einer besseren Therapietreue bei. Und mit ihren Informationen und Gesundheitschecks entlasten sie Ärzte und die Prämienzahler.

Doch der Abbau führe zu einem Apothekensterben, wie selbst das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Studie erkannt habe: Bereits heute befänden sich 20 Prozent der Apotheken in einer schwierigen Lage. Damit gefährde der Bundesrat "den dezentralen Service public" der Apotheken und deren Anteil an der persönlichen Grundversorgung der Prämienzahler. So gibt es in Zukunft nicht nur keine Postfiliale, sondern auch keine Apotheke mehr im Dorf.

Aus diesen Gründen hat pharmaSuisse die Petition "Auch morgen medizinisch gut umsorgt" lanciert. In der Bittschrift erinnern die Apothekerinnen und Apotheker den Bundesrat "an seine verfassungsrechtlichen Verpflichtungen", für eine medizinische Grundversorgung zu sorgen, die einfach zugänglich, von hoher Qualität sei und auf dem Miteinander von Apothekern, Hausärzten und Pflege beruhe.

Quelle: pharmaSuisse - 08.04.2019







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