EU-Behörde EMA prüft Zulassung von Paxlovid


AMSTERDAM / BERN - Die EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft die Marktzulassung eines Medikaments gegen Covid-19 des Herstellers Pfizer. Der US-Pharmakonzern habe den entsprechenden Zulassungsantrag gestellt, teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit.

Das Medikament Paxlovid soll bei Patienten ab zwölf Jahren eine schwere Erkrankung nach einer Corona-Infektion verhindern.

Patienten nehmen nach Angaben des Herstellers über fünf Tage zwei Mal täglich jeweils drei Tabletten ein. Der Wirkstoff Nirmatrelvir soll ein Sars-CoV-2-Protein hemmen und dadurch die Vermehrung des Virus stoppen. Zu möglichen Nebenwirkungen gehören eine Beeinträchtigung des Geschmackssinns, Durchfall, Bluthochdruck und Muskelschmerzen.

Die Experten der EMA würden nun Vorzüge und Risiken des Präparates bewerten und innerhalb "einiger Wochen" eine Empfehlung abgeben, teilte die Behörde mit. Die Experten prüfen bereits seit längerem Daten des Herstellers aus Studien.

Zuvor hatte die EMA den EU-Mitgliedsstaaten grünes Licht für eine nationale Notfallzulassung gegeben.

In der Schweiz wurde noch kein Antrag für Paxlovid gestellt, wie Swissmedic am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Bisher haben drei Medikamente eine Marktzulassung erhalten, eines davon zeitlich befristet. Die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte prüft zudem drei weitere Anträge.

Quelle: SDA / Keystone - 10.01.2022, Copyrights Bilder: Adobe Stock/© 2021 Pixabay

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