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Kortison hilft Raucherlunge-Patienten bei Erkältungen

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BASEL - Inhalieren Personen mit Raucherlunge zu Beginn einer Erkältung mit zusätzlichem Kortison, müssen sie weniger oft ins Spital. Zu diesem Schluss kommen Forschende des Universitätsspitals Basel (USB) in einer klinischen Studie zur unheilbaren Lungenerkrankung COPD.

Patientinnen und Patienten, die Bronchien erweiternde Medikamente einnahmen und während der Erkältung gezielt eine höhere Kortison-Dosis zum Inhalieren verabreicht bekamen, mussten dreimal weniger häufig ins Spital als jene, die ein Placebo erhielten, wie das USB am Montag mitteilte. An der Studie waren 450 Personen mit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) beteiligt.

Mit dem Inhalieren von Kortison konnte bei den Behandlungen zudem die Menge an Antibiotika und Kortisontabletten deutlich reduziert werden. Das Vorgehen ist gemäss Forschungsleiterin Daiana Stolz effektiv, günstig und kann in jeder Hausarztpraxis angewendet werden. Die Resultate der vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützten Studie wurden unlängst in einem US-Fachmagazin veröffentlicht.

COPD ist laut USB weltweit die vierthäufigste Todesursache. Eine Erkältung führe bei Betroffenen oft zu einer akuten Verschlechterung der Atemnot und für vermehrten Husten und Auswurf. Dies führe nicht nur zu einer Einschränkung der Lebensqualität, sondern habe in vielen Fällen auch einen Spitalaufenthalt zur Folge.


Quelle: SDA - 05.02.2018, Copyrights Bilder: Fotolia.com







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