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Zur Rose kämpft gegen Versandhandelsverbot in Deutschland

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FRAUENFELD - Zur Rose wehrt sich gegen den Plan der möglichen neuen Grossen Koalition in Deutschland, den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten zu verbieten. Der Schweizer Onlineapotheker und Ärztegrossist will dagegen gerichtlich vorgehen.

Im heute publizierte Entwurf des Koalitionsvertrags der beteiligten Parteien CDU/CSU und SPD gibt es laut der Zur Rose Gruppe eine Absichtserklärung zum Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Apotheken. Darin heisst es: "Um die Apotheken vor Ort zu stärken, setzen wir uns für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ein".

Europas grösste Versandapotheke will gegen dieses Vorhaben kämpfen. Gestützt auf Gutachten und Aussagen vorheriger Regierungen in Deutschland gibt sich das Unternehmen überzeugt, dass dieses Vorhaben verfassungswidrig und europarechtlich inkompatibel sei, heisst es in der Stellungnahme vom Mittwochabend. Man sei daher sehr erstaunt, dass diese Beurteilungen offenbar nicht ausreichend gewürdigt wurden und diese Intention in den Entwurf des Koalitionsvertrags aufgenommen wurde.

Zur Rose hatte im vergangenen Jahr besonders in Deutschland mit einer Umsatzsteigerung um 18 Prozent auf 482,9 Millionen Franken stark zugelegt. Vor allem im Geschäft mit nicht rezeptpflichtigen Medikamenten konnte sich die Gruppe mit einem Plus von 41,5 Prozent kräftig steigern. Die Aktie stürzte am Mittwoch ab und schloss 12,3 Prozent tiefer auf 113 Franken.


Quelle: SDA - 07.02.2018, Copyrights Bilder: Fotolia.com







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