Vermehrte Meldungen zu verstopften Mometason-haltigen Nasensprays in Deutschland


DEUTSCHLAND - Immer wieder beanstanden Kundinnen und Kunden, dass Mometason-haltige Nasensprays „verstopfen“ und der Sprühkopf nach einigen Anwendungen keine gleichmässigen oder gar keine Sprühstösse mehr abgibt. Dies wurde zuletzt von der Arzneimittelkommission Deutscher Apotheker (AMK) anhand von über 200 Spontanmeldungen ausgewertet; betroffen sind Präparate von mindestens 17 Zulassungsinhabern.

Der Grund dafür liegt in der thixotropen Formulierung: Die Suspension wird im Ruhezustand dickflüssig und kann im Nasenapplikator gelartige Rückstände hinterlassen, die das feine Austrittssystem verstopfen. Die korrekte Anwendungstechnik und das regelmässige Reinigen von Sprühkopf und Schutzkappe können dieses Problem deutlich reduzieren.

Dieses Beispiel macht einmal mehr deutlich, wie wichtig eine kompetente Beratung und umfassende Information der PatientInnen in der Handhabung ist, um Anwendungsfehler zu vermeiden.

agfam bietet für Fachpersonen Apotheke einen Kurs zu beratungsintensiven Arzneimitteln an, in welchem auch spezielle Anwendungsvorschriften und produktespezifische Anwendungen thematisiert werden.

Anmeldung unter:
«MeisterIn der Beratung: Tipps und Tricks beim Umgang mit beratungsintensiven Arzneimitteln»


Quelle:
https://www.abda.de/fuer-apotheker/arzneimittelkommission/amk-nachrichten/detail/04-26-information-der-institutionen-und-behoerden-amk-vermehrte-beanstandungen-zu-eingeschraenkter-spruehfunktion-bei-mometason-haltigen-nasensprays

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